Katja Andrees

Ergotherapeut | Sozialarbeiter | therapeutischen Arbeit | Ansprechpartner | Haus Mohmühle | Ergotherapie | Heilerziehungspflege | Psychiatrisches Wohnheim | Heiminterne Tagesstruktur | Wiedereingliederung

Chronik

In dieser zusammenfassenden Variante unserer Chronik sollen die chronologische Entwicklung, Ereignisse, Erfolge und Höhepunkte der Einrichtungen seit 1996 aufgezählt werden. Diese werden in mehreren Blogbeiträgen vorgestellt.

Nach der Übernahme 1996 war schnell klar, dass es sowohl eine konzeptionelle Neuausrichtung als auch eine Sanierung geben muss.

1996
Die ersten Maßnahmen: der Uniformenzwang wird sofort aufgehoben, die freie Bewegung auch außerhalb des Geländes wird möglich gemacht und Bewohner dürfen ihre Beziehungen legalisieren, so dass es bereits 1996 zur 1. Hochzeit eines Bewohnerpaares kommt.
Ebenso werden erste therapeutische und pädagogische Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen, wie die Reittherapie, Weberei, Fahrradwerkstatt und Ergotherapie.
Außerdem nehmen die ersten 6 Bewohner ihre Arbeit in der Pestalozziwerkstatt auf.

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1997
24 Einzelzimmer werden im Haus Schwanenwik unter aktiver Beteiligung von Bewohnern neu gebaut.
In beiden Häusern wurde die Kunsttherapie eingerichtet.
Teamtage für die Mitarbeiter wurden eingeführt. Ab sofort haben die Mitarbeiter drei Mal im Jahr die Gelegenheit, einen Tag lang in Klausur zu planen, zu klären, sich abzustimmen.

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1998
Trainingswohngruppen werden in der Mohmühle und im Haus Schwanenwik (Mellendorf) eingerichtet, um Bewohner auf den Auszug aus der Einrichtung vorzubereiten. Die er Heimbeiratswahl findet als geheime Wahl unter der Leitung von Herrn Niermann und Frau Lüpke statt. Der erste Bewohner zieht ins Betreute Wohnen Langenhagen.
Die Einrichtung bekommt einen neuen Namen: „Einrichtungen für psychisch Genesende“ (vorher: Heim für psychisch Behinderte).
Im Haus Schwanenwik werden weitere Ergotherapie-Werkstätten gebaut.
Die Einrichtung wird Mitglied des Sozialpsychiatrischen Verbundes Hannover.

1999
24 Einzelzimmer in vier Wohngruppen werden in der Mohmühle neu gebaut.
Das „Integrierte Psychologische Therapieprogramm“ IPT für die Therapie von Psychose startet.

 

2000
Die 1. Außenwohngruppe in Mellendorf, Ginsterweg 7 wird neu bezogen (7 Plätze).
Die erste Team-Supervision findet statt. Team-Supervisionen geben den Mitarbeitern die Möglichkeit, ihre Arbeit unter professioneller Begleitung eines Außenstehenden zu reflektieren.
Es gibt die erste Kunstausstellung mit Werken aus der Kunsttherapie mit dem Kunstverein Mellendorf.

 

In der nächsten Woche folgen die nächsten 5 Jahre unserer Chronik.

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Achtsamkeit | Wahrnehmung |Übungen | therapeutischen Arbeit | Ansprechpartner | Haus Mohmühle | Ergotherapie | Heilerziehungspflege | Psychiatrisches Wohnheim | Heiminterne Tagesstruktur | Wiedereingliederung

Klientel im Wandel

Im Wandel der Zeit.

Als ich vor 16 Jahren begann, in den Einrichtungen zu arbeiten, bin ich auf Klient:innen gestoßen, die zwischen 35 und 80 Jahren waren und Diagnosen hatte wie Depression und Schizophrenie. Ein großer Teil beschäftigte sich tagsüber in der klassischen Ergotherapie, der andere Teil in unseren Arbeitstherapiebereichen wie Holzwerkstatt, Hofgruppe, Waschküche, Küche, Weberei und Putzgruppe. Die Freizeit wurde überwiegend ruhig im Innenhof verbracht bei netten Gesprächen, Getränken, Musik, manchmal auch Fußbädern.

In den letzten Jahren ist einiges passiert. Es hat ein Wandel stattgefunden. Mittlerweile sind die Klient:innen jünger und aktiver. Der jüngste Klient ist im Augenblick aus dem Jahrgang 2003. Die Diagnose der Persönlichkeitsstörung tritt häufiger auf.

Freizeitaktivitäten sind Dinge wie Stadionbesuche, Ausflüge in den Heidepark, Serengetipark oder nach Hamburg. Die Motivation, wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt zu arbeiten ist bei vielen sehr hoch, so dass die Beschäftigungszeit in den Therapiebereichen der Einrichtungen kürzer ist als noch vor 16 Jahren. Viele Klient:innen finden zeitnah eine Beschäftigung in der Pestalozzi-Werkstatt, um ihr Arbeitspensum zu steigern und ihr Belastungsgrenze zu testen und zu erhöhen.

Der Weg geht hin zu mehr Aktivität, mehr Selbständigkeit und der Begleitung in den Auszug in eine der Außenwohngruppen beziehungsweise in die eigene Wohnung. Die Klient:innen von vor 16 Jahren gibt es weiterhin, aber sie werden weniger.

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Kochen| gemeinsam | Außenwohngruppen | therapeutischen Arbeit | Ansprechpartner | Haus Mohmühle | Ergotherapie | Heilerziehungspflege | Psychiatrisches Wohnheim | Heiminterne Tagesstruktur | Wiedereingliederung

Gemeinsames Kochen in den Außenwohngruppen

Seit einiger Zeit findet in den Außenwohngruppen der Einrichtungen ein gemeinsames Kochen statt. Jeden ersten Sonntag im Monat treffen sich alle drei Außenwohngruppen zum gemeinsamen Kochen mit einer/m Mitarbeiter:in.

Vorab wird gemeinsam besprochen, was gekocht werden soll. Anschließend wird geplant, eine Zutatenliste erstellt und eingeteilt, wer welche Aufgabe übernimmt. Der Einkauf wird von Klient:innen übernommen oder – wenn de Einkauf zu groß ist – auch von Mitarbeitenden beziehungsweise gemeinsam.

Ist alles eingekauft, wird am Sonntag geschnippelt, geknetet, gerieben, geschält, gedünstet und gegart – einfach ein leckeres Mahl zubereitet. Eine andere Gruppe deckt den Tisch und schaut, dass alle Platz haben. Gegebenenfalls werden Tische zusammengeschoben und weitere Stühle geholt. Wenn alles fertig ist, wird angerichtet und gemeinsam gegessen. Dabei ergeben sich viele Gespräche und Ideen, was das nächste Mal gekocht werden kann. Am Ende wird natürlich abgeräumt, abgewaschen und alles wieder an seine Platz sortiert.

Am letzten Sonntag gab es Pizza auf Mehrheitswunsch. Der Teig wurde von einem Klienten einen Tag vorher vorbereitet.

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Die anderen Sonntage des Monats kocht jeweils eine der Außenwohngruppen für sich mit einem Mitarbeitenden.

Insgesamt haben die Einrichtungen drei Außenwohngruppen: Ginsterweg, Schlehenweg und Kirchweg. Im Ginsterweg ist Platz für neun, im Schlehenweg für sieben und im Kirchweg ebenfalls für sieben Klient:innen. Die fünf Mitarbeitenden teilen sich die Dienste und Aufgaben. Das gemeinsame Kochen erfüllt dabei nicht nur eine Erarbeitung der Freizeitgestaltung, sondern auch der Strukturierung, Handlungsplanung und Feinmotorik sowie Koordination von Hand-Hand und Auge-Hand. Ganz nebenbei sorgt es für das leibliche und seelische Wohl.

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Feste | Sommerfest | therapeutischen Arbeit | Ansprechpartner | Haus Mohmühle | Ergotherapie | Heilerziehungspflege | Psychiatrisches Wohnheim | Heiminterne Tagesstruktur | Wiedereingliederung

Feste – Sommerfeste

Feste sind zum Feiern da! Nach diesem Motto nutzen wir immer wieder verschiedene Anlässe – Geburtstage, Jubiläen, Feiertage, Tag der offenen Tür, Sommerfeste und was sonst spontan noch dazu kommt.

Heute sollen die Sommerfeste im Mittelpunkt stehen. Vielleicht lockt der Beitrag den Sommer noch einmal hervor oder lenkt zumindest von dem bei uns vorherrschenden Regenwetter ab.

Viele Jahre haben wir regelmäßig Sommerfeste gefeiert. Manchmal intern mit allen Klient:innen und Mitarbeiter:innen, manchmal auch öffentlich mit Angehörigen und Besuchern, die sonst wenig mit uns zu tun haben, fast wie ein Tag der offenen Tür. So oder so haben unseren Sommerfeste häufig ein Thema: Sport, Farben, Sinne, Schätze – irgendetwas davon steht im Mittelpunkt.

Es gibt verschiedene „Stationen“ zum Mitmachen, Essen, Trinken oder einfach nur entspannt genießen. Beispielsweise war ein Hauptbestandteil bei einem dieser Feste ein lebendiger Kicker. Aufgebaut wie ein Kickertisch standen wir alle an Seilen und hatten einen begrenzten Bewegungsspielraum. Das sorgte für viel Spaß. An einem anderen Sommerfest haben wir große Leinwände farblich gestaltet. Eine Leinwand musste mit mehreren Klient:innen so bewegt werden, dass mehrere Murmeln sich darauf bewegten und die Farbe verteilt wurde. Eine anderen Leinwand wurde mit Farbe beworfen. Dabei sind tolle Kreationen entstanden. Seifenlauge für Seifenblasen wurde zu einem anderen Fest hergestellt und verschiedene Stäbe entworfen, um zu testen, welcher die größte Seifenblase macht. Auch ein Picknick im Schatten mit kühlen Getränken und leckeren Naschereien sowie Grillspezialitäten hat es schon gegeben. Ebenso stand das Thema Western mal im Mittelpunkt – Dosenwerfen, nach Gold schürfen und Schatten spendende Cowboyhüte wurden getragen.

Eine kleine Fotogalerie:

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Feste | Sommerfest | therapeutischen Arbeit | Ansprechpartner | Haus Mohmühle | Ergotherapie | Heilerziehungspflege | Psychiatrisches Wohnheim | Heiminterne Tagesstruktur | Wiedereingliederung

Wir freuen uns schon auf unser nächstes Sommerfest und sind gespannt, welches Thema dieses Mal im Mittelpunkt stehen wird.

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Dienstfahrrad | Zusammenarbeit | therapeutischen Arbeit | Ansprechpartner | Haus Mohmühle | Ergotherapie | Heilerziehungspflege | Psychiatrisches Wohnheim | Heiminterne Tagesstruktur | Wiedereingliederung

Das Dienstfahrrad

Ein neuer Kooperationspartner ist da, der die Einrichtungen als Arbeitgeber noch attraktiver macht, indem er für das Dienstfahrrad sorgt!

Über die sportliche Betätigung durch Hansefit haben wir bereits berichtet. Nun kommt neu hinzu: Eleasa – Dienstfahrrad-Leasing. Gehaltsumwandlung mit Eleasa.

Die Mitarbeiter:innen erhalten einen Teil des Lohnes nicht in bar, sondern als Sachbezug. Dank steuerlicher Förderung müssen auf diesen Sachbezug keine oder nur geringe Steuern gezahlt werden, wodurch ein deutlicher Spareffekt entsteht. Mitarbeiter:innen haben die freie Auswahl, vollkommen unabhängig vom Hersteller oder Modell. Jedes E-Bike oder klassische Fahrrad mit einem Listenpreis zwischen 500€ und 10.000€ (netto) kann bei jedem der autorisierten Eleasa Partnerhändler ausgesucht werden. Die Höhe des jeweils zur Verfügung stehenden Guthabens entscheidet der Arbeitgeber individuell.

Die Abwicklung des Dienstfahrrad-Leasings bei Eleasa ist schnell, digital und einfach. Eine große Anzahl an Händlern und die handliche Abwicklung machen es möglich, dass Mitarbeiter:innen das Wunschfahrrad im Idealfall direkt mit nach Hause nehmen können. Der Aufwand für Kunden und Händler soll so gering wie möglich gehalten werden. Eleasa setzt auf einen transparenten und unkomplizierten Prozess. Die Laufzeit beträgt 36 Monate ab Leasingbeginn und kann privat weitergeführt werden, sollte sich das Arbeitsverhältnis ändern.

Eleasa bietet einen Rundum-Schutz für das Dienstfahrrad: Totalschaden, Diebstahl, Raub, Kaskoschäden unter bestimmten Voraussetzungen. Das Schadenportal hilft bei einer einfachen Abwicklung aller Anliegen. Optional bietet Eleasa Service-Gutscheine an. Für das geleaste Denstfahrrad können Mitarbeiter:innen pro Jahr einen Service-Gutschein im Wert von 100, 200 oder 300€ (netto) erhalten. Auch dies erfolgt durch eine Gehaltsumwandlung.

Die Einrichtungen als Arbeitgeber wollen mit diesem Angebot für einen erhöhten Gesundheits- und Fitnesszustand, für weniger Stress durch Vermeidung von Staus und für Sparvorteile sorgen. Also, ab aufs Rad und allzeit eine gute Fahrt!

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Abschied | Leitung | Leitungsteam | Zusammenarbeit | therapeutischen Arbeit | Ansprechpartner | Haus Mohmühle | Ergotherapie | Heilerziehungspflege | Psychiatrisches Wohnheim | Heiminterne Tagesstruktur | Wiedereingliederung

„Ein großer Abschied“ in den Ruhestand

Nach 27 Jahren verabschiedet sich die psychologische Geschäftsleitung unserer Einrichtungen, Frau Monika Lüpke in den wohlverdienten Ruhestand. 

Mit Übernahme der Einrichtungen durch Günther Niermann im Jahr 1996 begann die konzeptionelle Neuausrichtung der Einrichtungen. Auf diesem Wege hat am 01.06.1996 Monika Lüpke Ihren Weg in die Einrichtungen gefunden. Als Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Pädagogin (LA), Arbeitswissenschaftlerin (WA), Referentin für Organisationsberatung und Coach (BDP) prägte sie fortan das Angebot der Einrichtungen in allen Unternehmensbereichen. 

Die fachliche Neuausrichtung des Angebotes beinhaltete neben der Entwicklung der Konzeption, die in ihrer schriftlichen Form im Jahre 2004 vollendet wurde, umfangreiche personelle Veränderungen und Neueinstellungen. Gemäß dem Leitsatz „Gutes schafft man nur mit guten Leuten“ wurde das Team sukzessive um Fachpersonal erweitert. Interne Fortbildungsprogramme im Rahmen regelmäßig stattfindender Teamtage integrieren seither psychologische Perspektiven und Instrumente in den Betreuungsalltag der Bewohner:innen.

Ausgehend von dem Grundsatz, psychologisch basierte Konzepte ausgehend von der Einschränkung der Bewohner:innen zu entwickeln, war das Team in der Lage, auch auf Menschen mit schwerwiegendsten psychischen Einschränkungen einzugehen und mit diesen eine Perspektive zur persönlichen Weiterentwicklung zu erarbeiten und umzusetzen. Mit der Überzeugung, dass nur individuell ausgerichtete, kleine und stetige Entwicklungsschritte eine nachhaltige Entwicklung ermöglichen, wurde das Leistungsangebot schrittweise angepasst und erweitert. So fanden Kunst-, Musik- und Reittherapie sowie kognitive und psychoedukative Trainingsprogramme Eingang in das Leistungsangebot der Einrichtungen. Dem Leitsatz „vom Inneren zum Äußeren“ folgend, leiteten sich die Strukturen aus den erkrankungsbedingten Erfordernissen und Bedürfnissen der Bewohner:innen ab. 

Auf diese Weise entwickelten sich Trainings- und Außenwohngruppen sowie das Ambulant Betreute Wohnen, die das Betreuungsangebot erweitern. Ganz im Sinne der Hilfe zur Wiedereingliederung bieten die Einrichtungen Bewohner:innen und den Teammitgliedern eine Möglichkeit zur persönlichen Weiterentwicklung, ein Grundsatz, der sich seit 1997 im Namen der Organisation „Einrichtungen für psychisch Genesende“ wiederfindet. 

Nach 27 Jahren voller fachlicher Expertise in allen Organisationsbereichen und höchstem persönlichen Einsatz verabschiedet sich Frau Lüpke nun in den wohlverdienten Ruhestand. Um dies zu feiern und die großartige Zeit zu würdigen, veranstalteten die Einrichtungen ein rauschendes Fest bei herrlichem Wetter im Wasserschloss Hülsede mit Dinner, Musik und Tanz, dankbaren Rückblicken, herzlichen Gesprächen und persönlichen Geschenken. 

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Wir bedanken uns herzlich für die vielen schönen und erfolgreichen Jahre mit Frau Lüpke, geprägt vom leidenschaftlichen Einsatz für die Interessen unserer Bewohner:innen, Mitarbeiter:innen und des Unternehmens! Für die nun anbrechende Zeit wünschen wir ihr Gesundheit, Zufriedenheit im Rückblick auf das Geleistete und Freiheit, Leidenschaft und Erfüllung im neuen Lebensabschnitt! 

Die Bewohner, das Team und die Geschäftsführung 

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Zeit | gemeinsame zeit | Ausflüge | Weihnachtsgeschenk | Zusammenarbeit | therapeutischen Arbeit | Ansprechpartner | Haus Mohmühle | Ergotherapie | Heilerziehungspflege | Psychiatrisches Wohnheim | Heiminterne Tagesstruktur | Wiedereingliederung

Zeit – Gemeinsame Zeit als Weihnachtsgeschenk der Einrichtungen

Jedes Jahr zu Weihnachten gibt es ein Hausgeschenk für alle Bewohner:innen der Einrichtungen. Darunter waren bisher viele verschiedene Dinge, sowohl materiell als auch gemeinsame Zeit. In diesem Jahr gab es wieder gemeinsame Zeit – eines der liebsten Geschenke der Bewohner:innen und Mitarbeiter:innen.

Wieso ist gemeinsame Zeit so wichtig und wertvoll?

Gemeinsame Zeit schafft Erinnerungen. Gemeinsam Schönes erleben und Neues entdecken sorgt für positive Gefühle, die sich wiederum positiv auf die Gesundheit auswirken.

Wir alle haben einen Alltag, manche mehr, manche weniger strukturiert, aber eben einen Alltag. Aus diesem auszubrechen, ist bei den meisten selten möglich. Gemeinsame Zeit zu verbringen, auch in Form von Tagesausflügen bedeutet auch eine Unterbrechung von Alltagsstrukturen. Solch ein Tag kann Wunder wirken und für neue Energie und neuen Schwung sorgen, so dass sich der Alltag wieder leichter meistern lässt.

Ebenso sind die Erinnerungen an gemeinsam erlebte Momente auf lange Sicht meist präsenter als der geschenkt bekommene Gegenstand. Von schönen, gemeinsamen Erlebnissen kann in der Regel lange gezehrt werden, wenn sie immer wieder ins Gedächtnis gerufen werden.

Unter anderem aus diesen Gründen verschenken die Einrichtungen gerne Ausflüge zu Weihnachten. So geschah es auch Weihnachten 2022.

Die Bewohner:innen haben vom Haus verschiedene Ausflüge geschenkt bekommen. Im Angebot waren Kartfahren, Steinhuder Meer, Wisentgehege (wurde zu SeaLife umgewandelt aufgrund des Wetters) und das Museumsdorf Hösseringen.

Der Ausflug ins Museumsdorf fand mit sechs Bewohner:innen statt. Wir hatten einen tollen Tag zusammen und lernten dort etwas über das Leben im 17. und 18. Jahrhundert. Wir haben uns verschiedene Häuser und Höfe angeschaut, inklusive einer Schmiede, die aber leider an dem Tag nicht im Betrieb war. Auch wie die Leute früher Bienen gehalten haben konnte man lernen. Danach waren wir bei McDonalds in Celle zum späten Mittagessen. 😊 Den Bewohner:innen sowie den Mitarbeiter:innen hat der Tag sehr viel Spaß gemacht.

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Hitze | Zusammenarbeit | therapeutischen Arbeit | Ansprechpartner | Haus Mohmühle | Ergotherapie | Heilerziehungspflege | Psychiatrisches Wohnheim | Heiminterne Tagesstruktur | Wiedereingliederung

Hitze – Gefahr oder Wohltat?

Sommer, Sonne, Hitze! So schön der Sommer mit seinen lauen Sommerabenden auch sein kann, so viele Gefahren kann er auch bergen.

Neben leckeren Naschereien wie Eis, Eiskaffee, Eiskakao, sanfter Engel, Kaltschalen und anderen kühlen Leckereien, ist wohl eine der größten Gefahren die Hitze. Pralle Sonne sollte vermieden werden, der Kopf bedeckt und die Haut geschützt sein. Ausreichend Flüssigkeiten wie Wasser oder Tee sollten zu sich genommen werden, um den Flüssigkeitsverlust durch das vermehrte Schwitzen auszugleichen.

Anzeichen für eine Überhitzung können unter anderem sein: Schwindel, Verwirrtheit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Zittern. Sollten diese Symptome plötzlich auftreten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Besser ist es allerdings, sich von vornherein bestmöglich zu schützen, so dass eine kritische Situation erst gar nicht eintreten kann. Körperlich anstrengende Tätigkeiten sollten in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt werden, die Wohnung und sich selbst sollte man möglichst kühl halten, im Freien unbedingt Sonnenschutz und Kopfbedeckung verwenden. Besondere Vorsicht gilt für ältere Menschen und Babys sowie Menschen, die Medikamente einnehmen. Manche Medikamente lassen die Haut direkter Sonneneinstrahlung gegenüber empfindlicher werden. Hierbei sollte die direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Lange helle Kleidung, Sonnenschutz und Schattenplätze schaffen Abhilfe.

Wer die Möglichkeit hat, kann sich gern eine Abkühlung von außen gönnen. Die Füße und/oder Unterarme in ein kühlendes Wasserbad oder ganz ab in den See kann für die fehlende Erfrischung sorgen. Das kann dann auch der Moment sein, in dem die Hitze zur Wohltat werden kann. Wann sonst kann man sich ein Faulenzen mit Eis am See gönnen, wenn nicht in der Hitze des Sommers ;-).

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Projekte | Projektwoche | Zusammenarbeit | therapeutischen Arbeit | Ansprechpartner | Haus Mohmühle | Ergotherapie | Heilerziehungspflege | Psychiatrisches Wohnheim | Heiminterne Tagesstruktur | Wiedereingliederung

Projektwoche – Zeit für Projekte

Diese Woche steht ganz im Zeichen der Projektwoche. Immer mal wieder nehmen wir uns gemeinsam die Zeit, bestimmte Themen, Projekte beziehungsweise Freizeitaktivitäten intensiver zu gestalten, für die sonst im Alltag keine oder nur wenig Zeit bleiben.

Der Alltag in den Einrichtungen ist vorwiegend bestimmt durch therapeutische Angebote. Der Tag ist durchstrukturiert und läuft in der Regel für unsere Klient:innen immer gleich ab. Grob zusammengefasst bedeutet das für die meisten folgendes: Aufstehen, Morgenhygiene, Frühstück, Therapie, Bezugsbetreuungsgespräche, Mittagessen, kurze Pause, Reinigung der Zimmer, Therapie, Freizeit, Abendbrot, Abendhygiene, Nachtruhe. Dabei kommen so etwas wie eine intensive Freizeitgestaltung oder ein gewisses Urlaubsfeeling oft zu kurz. Manche Klient:innen haben auch Schwierigkeiten, sich ihre Freizeit selbst zu gestalten. Eine Projektwoche kann hilfreich sein, Interessen für sich zu entdecken oder zu lernen, wie Freizeit überhaupt gestaltet werden kann oder sich einfach mal die Zeit nehmen zu können für die Dinge, die jeder gern macht.

Viele Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bieten in unserer Projektwoche kleinere und größere Projekte an. Die Klient:innen tragen sich bestenfalls vorab für ein Projekt ein, so dass geplant werden kann.

Auch in diesem Jahr gibt es viele verschiedene Angebote, unter anderem:

  • Radtour zum Würmsee
  • Besuch im Berggarten mit anschließendem Bau eines Herbariums
  • Kunstprojekt mit Acrylfarben
  • Fahrt mit der Bimmelbahn in Celle
  • Picknick
  • Angeln
  • Bau eines Parcours für die Pferde
  • Was ich schon immer über meine Medikamente wissen wollte
  • Obstsalat herstellen

Am Ende der Projektwoche stellt jede Gruppe ihr Projekt vor und meistens gibt es ein leckeres Abschlussessen. Manchmal finden Klient:innen so ein neues Hobby oder lernen eine andere Art der Strukturierung kennen. Manche lernen den sonst durchstrukturierten Alltag nochmal anders zu schätzen und manche genießen einfach das Urlaubsfeeling der Projektwoche.

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Elternzeit | Zusammenarbeit | therapeutischen Arbeit | Ansprechpartner | Haus Mohmühle | Ergotherapie | Heilerziehungspflege | Psychiatrisches Wohnheim | Heiminterne Tagesstruktur | Wiedereingliederung

Elternzeit in den Einrichtungen

Heute wird es mal etwas persönlicher. Ich möchte einen Beitrag über meine Erfahrungen mit dem Thema Elternzeit in den Einrichtungen schreiben.

Ich – Katja Andrees – Zweifachmama – Ergotherapeutin, BSc. – stellvertretende Leitung in Elternzeit.

Seit August 2007 bin ich im Haus Mohmühle der Einrichtungen für psychisch Genesende angestellt. Begonnen habe ich meine Arbeit zunächst als Ergotherapeutin in der klassischen Ergotherapie, später bin ich in die Holzwerkstatt gewechselt, immer begleitet von dem wichtigen Punkt der Bezugsbetreuungen. Als ich stellvertretende Leitung wurde, veränderten sich meine Aufgaben noch einmal mehr hin zum Organisatorischen (Diestplanung etc.).

Mittlerweile bin ich in meiner zweiten Elternzeit. Beide Elternzeiten habe ich im Vorfeld nach bestem Wissen geplant, musste sie aber dennoch aus unterschiedlichen Gründen kurzfristig verlängern. Die erste Elternzeit hatte ich mit einem Jahr geplant, die zweite dann direkt mit zwei Jahren. Eine Verlängerung war unkompliziert und wurde sofort genehmigt. Die erste Elternzeit habe ich um ein halbes, die zweite um ein ganzes Jahr verlängern müssen. Der Weg war die direkte Kommunikation mit der Leitung: zunächst ein Gespräch mit einer kurzen Erläuterung der Situation, dann ein formloser Antrag, der direkt unterschrieben wurde.

In der zweiten Elternzeit bin ich fünf Monate nach der Geburt im Homeoffice eingestiegen. Diese Stelle wurde neu geschaffen. Ich habe dadurch die Möglichkeit bekommen, zu dem aufgeteilten Elterngeld etwas dazuzuverdienen. Seitdem kümmere ich mich um unsere Social Media-Auftritte, die Websites, die Stellenanzeigen und manchmal auch um Sonderaufgaben. Die Einrichtungen konnten sich so an das Thema Social Media herantasten und ich kann von zu Hause aus die Verbindung halten.

Auch hier wird der familiäre Hintergrund des Unternehmens deutlich.

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