Allgemein

Unsere eigene Küche im Haus Mohmühle

Uns ist es besonders wichtig, dass sich unsere Bewohner*innen bei uns wohl fühlen. Dabei spielt auch die Verpflegung unserer Bewohner*innen eine wichtige Rolle. Damit wir eine sehr gute Verpflegung sicherstellen können, haben wir in unserem Haus Mohmühle eine eigene Küche. Dies ist eine Besonderheit, welche uns auszeichnet. Diese Küche verpflegt unsere Bewohnenden jeden Tag in der Woche mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Auch für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es eine Ausgabe für die Zwischenmahlzeit von 16:15 bis 16:30 Uhr. Aber auch unsere Mitarbeiter*innen haben die Möglichkeit dort zu essen. Die Möglichkeit, eine eigene Küche zu haben, bietet uns zahlreiche Vorteile. Um all unsere Häuser gleichmäßig versorgen zu können, versorgt unser Fahrdienst auch das Haus Schwanenwik in Mellendorf mit Mittagessen wochentags und auch am Wochenende.

Gesundes, frisches Essen

Eine eigene Küche ermöglicht zu haben ermöglicht uns unseren Bewohner*innen ein möglichst abwechslungsreiches und gesundes Menü anzubieten. Zudem können wir so über die Herkunft und Qualität der Lebensmittel selbst bestimmen. Damit auch Gerichte zubereitet werden, die die Bewohner*innen gerne essen möchten, haben sie die Möglichkeit Wünsche abzugeben. Die Auswahl unserer warmen Gerichte zum Mittag ist vielfältig und es ist meistens für jeden was dabei.

Möglichkeit zu Arbeiten und Ausbildung

Unsere Bewohner*innen haben die Möglichkeit in unserer Küche zu arbeiten. Der Tag startet morgens mit den Frühstücksdienst, wo die Bewohner*innen von Bewohner*innen versorgt werden. Danach startet die Zubereitung des Mittagessens. Um die Versorgung von über 100 Bewohnenden sorgt sich einer unserer Köche oder Köchinnen. Unterstützung erhalten sie dabei von Bewohnenden, welche Aufgaben, wie zum Beispiel die Zubereitung von Beilagen, übernehmen. Auch das Aufräumen und Saubermachen der Küche erfolgt vom gesamten Küchenpersonal. Aktuell haben wir zwei Auszubildende in unserer Küche, welche eine Ausbildung zum Beikoch absolvieren. Abends steht dann noch der Abendbrotdienst an. Somit ist den ganzen Tag über Betrieb in der Küche.

Alleinstellungsmerkmal

Das eigene Zubereiten der Mahlzeiten in unserem Haus macht uns besonders. Das Mitbestimmen der Mahlzeiten, das Kochen, die Interaktion zwischen Mitarbeitenden und Bewohnenden und zwischen den Bewohner*innen untereinander, sowie die Erfahrungen, die Bewohner*innen beim Arbeiten in der Küche sammeln, sind einzigartig. Zudem sind wir so in der Lage an besonderen Tagen besondere Gerichte anzubieten. Zum Beispiel in der Vorweihnachtszeit bieten wir unseren Bewohnenden ein leckeres Drei-Gänge-Menü an. Ebenfalls die Möglichkeit des Angebotes einer warmen Mahlzeit für unsere Mitarbeiter*innen ist etwas Besonderes und wir sind froh dies anbieten zu können. Durch die eigene Zubereitung der Gerichte können wir am Wochenende und sogar an Feiertagen unseren Bewohner*innen eine warme Mahlzeit servieren. Somit sind wir unabhängig von Essensdiensten oder Einkaufsmöglichkeiten. Durch das gemeinsame Essen im Speisesaal wird auch das Gemeinschaftsgefühl untereinander gestärkt.

Eine eigene Hausküche zu haben bietet uns viele Vorteile und wir sind froh dies anbieten zu können.

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Ein Rückblick auf verschiedene Ausflüge

Ausflüge bieten uns die Möglichkeit, den Alltag hinter uns zu lassen und schöne Erinnerungen zu sammeln. In diesem Rückblick werden verschiedene Ausflüge aus den Herbst- und Weihnachtsmonaten im Jahr 2024 von unseren Bewohner*innen aus Schwanenwik beleuchtet.

September

Der September war gefüllt mit abwechslungsreichen Touren. Jedes Jahr finden während des Spätsommers die Theatertage in der Wedemark statt. Dort werden verschiedene Gäste mit ihren Theaterproduktionen eingeladen. Diese dürfen ihre Projekte dort vorstellen und aufführen. Auf dem Wochenmarkt in Bissendorf waren im Rahmen dieser Projekttage musikalische Hühner unterwegs. Eine Mischung aus Musik und Stöbern auf dem Wochenmarkt war für alle eine großartige Abwechslung. Auch im September wurden weiterentfernte Ziele angesteuert. Das Bomann-Museum in Celle ist ein Museum für Kunst und Kultur. Es ist nicht nur eines der ältesten Museen Deutschlands, sondern bietet auch eine breite Palette an Kunststücken an. Von modernen, bunten Lichtinstallation bis hin zu geschichtsträchtigen Sammlungen haben unsere Bewohner*innen einiges bestaunen können. Im Tiergarten in Hannover hatten die tierischen Bewohner wohl keine Lust auf Menschen. In weiter Ferne konnten unsere Bewohner*innen einige Hirsche entdecken. Nur die Wildschweine waren etwas menschenfreudiger und konnten gut beobachtet werden.

Oktober

Der Herbstmonat Oktober ist für seine wunderschöne Farbenpracht bekannt. Wenn die Blätter langsam runterfallen und die Bäume eine orangene, gelbe Wunderlandschaft darstellen, merkt man der Herbst steht vor der Tür. Um das schöne Naturerlebnis zu erleben sind unsere Bewohner*innen zum Moorerlebnispfad in Resse gefahren. Dort waren sie bereits im Sommer, aber im Herbst sieht der Naturpfad noch gleich viel schöner aus. Ein Highlight hier ist das sogenannte Moortreten, eine sehr gesunde, aber schlammige Angelegenheit. Hierfür war es leider nur schon zu kalt im Oktober. Bei wärmeren Temperaturen aber immer wieder gerne.

November

Um das ganze Bormann-Museum in Celle zu begutachten, wurde dem Museum ein erneuter Besuch abgestattet. Diesmal wurde der historische Teil inspiziert. Dort sind einige spannende Ausstellungsstücke zum Thema „Das Bauernhaus“. Wohnräume, wie das Schlafzimmer, Mahlzeiten und Gegenstände, wie zum Beispiel der Hemmschuh aus früheren Zeiten waren dort präsentiert. Dies war wie eine Reise in die Vergangenheit.

Dezember

Zur weihnachtlichen Vorzeit im Dezember gehört der obligatorische Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Letzten Winter ging es für unsere Bewohner*innen auf den traditionsreichen Weihnachtsmarkt in Celle. In der schönen Altstadt ist die Stimmung besonders gemütlich und weihnachtlich. Mit leckerem Kakao, Fischbrötchen und gebrannten Mandeln zum Abschluss war es eine großartige Einstimmung auf die Weihnachtszeit. Beim zweiten Besuch sind die Bewohner*innen bei einer Geschichtenerzählerin eingekehrt. Diese hat mit einer Weihnachtsgeschichte alle in eine weihnachtliche Stimmung versetzt und war ein sehr gelungener Start für einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt. Im Sprengelmuseum in Hannover gibt es noch bis Mai 2025 eine ganz besondere Ausstellung „Skulpturen erfassen“. Diese erlebnisorientierte Museumserfahrung stand ebenfalls auf der Ausflugsliste im Dezember. Im wahrsten Sinne des Wortes durften sie dort Skulpturen erfassen. Ein ganz besonderes Erlebnis.

Wir freuen uns auf die kommenden Ausflüge in diesem Jahr 2025!

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Der Verlust eines wichtigen Menschen

Der Verlust eines geliebten Menschen ist eine der tiefgreifendsten Erfahrungen, die das Leben für uns bereithält. Es ist ein Moment, der die Welt für immer verändert, ein Erlebnis, nach dem nichts mehr so sein wird wie zuvor. Doch gerade in diesem Schmerz liegt eine Möglichkeit, das Leben in seiner ganzen Tiefe und Bedeutung zu begreifen.

Im November wurde auf tragische Weise ein wichtiger Mensch aus unserem Leben gerissen. Ein Moment der das Leben für kurze Zeit einfror. Alles stand still. Der Schock erfasste uns mit einer Wucht, die schwer in Worte zu fassen ist. In diesen ersten Momenten des Verlusts fühlt sich die Welt unwirklich an, als hätte jemand die Farben aus dem Leben genommen. Gefühle wie Trauer, Wut, Leere und Verzweiflung können sich überlappen und eine emotionale Dunkelheit erzeugen, die unüberwindbar scheint. 

Der Prozess der Trauer ist ein ganz individueller Weg, der keine Regeln befolgt. Niemand kann sagen, wie lange der Prozess andauert, wie schmerzhaft dieser wird und jeder geht individuell damit um. Manche Menschen suchen in dieser dunklen Zeit den Rückzug, andere hingegen brauchen das Gespräch. Für uns ist es wichtig, jeden auf seinem Weg zu begleiten. Egal wie dieser Weg aussehen mag. Jede Art und Weise der Trauer wird akzeptiert und unterstützt. Wichtig ist nur, dass niemand allein sein muss. Einen Rückhalt geben und Unterstützung anbieten ist in dieser Zeit für uns von besonders wichtiger Bedeutung. 

Die Erinnerungen sind ein unbezahlbarer Schatz, der uns auch nach dem Verlust begleitet. Fotos, Geschichten, Anekdoten oder Orte – all das sind Brücken zu einer vergangenen Zeit, die uns Trost und Nähe spenden können. Obwohl es schmerzhaft sein kann an diese Erinnerungen zu denken, sind sie auch ein Zeichen dafür, wie sehr die Verstorbene unser Leben bereichert hat.

Nun beginnt für uns ein neues Kapitel, welches von Schmerz gezeichnet ist. Der Verlust wird bei uns eine Narbe hinterlassen, welche nicht verblasen wird. Jedoch ist dies auch ein Zeichen des Wachstums, denn solche Momente machen uns nur stärken und wir lernen mit den Erinnerungen zu leben. 

Um der Verstorbenen einen letzten Moment in unserer Mitte zu schenken, fand bei uns in der Mohmühle ein Aussegnungsgottesdient statt. Nicht nur Bewohner*innen, sondern auch Mitarbeitende, Außenstehende und ein Pfarrer kamen zusammen. Zusammen in Erinnerungen schwelgen, gemeinsam Lieder singen und füreinander da sein. 

Die Herzenswärme/Verbundenheit, die wir für die  Verstorbene empfinden, bleibt für immer Teil von uns. Sie lebt in unseren Erinnerungen, unseren Geschichten und den Spuren, die sie in unserem Herzen hinterlassen hat.

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Amsterdam

Ein Jahr voller Highlights

Das Jahr 2024 war geprägt von vielen schönen Momenten, Highlights und Erinnerungen. Diese besonderen Augenblicke wollen wir noch einmal Revue passieren lassen. Auch unsere Mitarbeiter*innen haben einige sehr schöne Dinge unternommen. Vor allem sportlich war unser 2024. Jährlich findet in Hannover der B2Run statt. Dieses Event ist ein Firmenlauf um den Maschsee mit dem Zieleinlauf in die Heinz von Heiden Arena. Diese Strecke haben sowohl einige Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen erfolgreich absolviert. Um sich darauf vorzubereiten, wurde fleißig in einer Laufgruppe geübt. Dort haben die Bewohner*innen fleißig Kilometer gesammelt, um auf den Lauf vorbereitet zu sein. Unsere Teilnahme für das Jahr 2025 ist bereits in Planung. Der Wisent-RUN am 16.08.2024 war ein weiteres sportliches Highlight. Dieser fand im Wisentgehege in Springe statt. Das Wisentgehege ist die Heimat für über 350 verschiedene Wildtiere auf über 90 Hektar in Springe. Auf einem 3km langem Rundkurs haben wir verschiedene Anzahl an Runden absolviert und dabei eine phänomenale Kulisse von verschiedenen Tieren gehabt. 

Ein weiteres Highlight war unser Mitarbeiterausflug nach Amsterdam. An zwei Wochenenden im März haben wir die niederländische Hauptstadt unsicher gemacht. Eine Stadtführung, Abendessen auf einem Boot in den Grachten, Bummeln. Es war für alle was dabei und eine super Gelegenheit auch die Kolleg*innen aus den anderen Häusern kennenzulernen. Regionale Angebote wie das alljährliche Maschseefest rund um den Maschsee im August oder der winterliche Weihnachtsmarkt in der schönen Altstadt wurden genutzt. Einige Mitarbeiter*innen trafen sich dort um einmal den Alltag und die Arbeit hinter sich zulassen. Der Kampfgeist wurde auch geweckt. Durch die diesjährige Fußball-Europameisterschaft bot sich die Gelegenheit ein Tippspiel ins Leben zu rufen. Mit einer kleinen Startgebühr für jede Teilnehmer*in gab es am Ende für den Sieger auch eine Prämie, was für noch mehr Ehrgeiz bei unseren Mitarbeiter*innen sorgte. 

Ein neues Ritual wurde 2024 bei uns im Hause eingeführt. Durch unsere sportlichen Aktivitäten dieses Jahr, wie der B2Run oder der Wisent-RUN, kam uns die Idee ab und an eine sportliche Auszeit bei uns anzubieten. Im Dezember wurden einige Male abends eine Yogastunde angeboten. Bei ruhigen Bewegungen und tiefer Atmung kamen alle etwas zur Ruhe. Im Januar 2025 folgt das nächste Angebot. An zwei Abenden wird eine Klangschalentherapie bei uns stattfinden. Ruhige Klänge sorgen so für die ultimative Entspannung und ein Entkommen des teilwiese stressigen Alltags. 

Unsere Bewohner*innen haben 2024 auch einige schöne Dinge unternommen. Ein jährliches Highlight im Februar ist Fasching. Kostüme, bunte Deko, Beisammensein und gemeinsam Berliner essen. Dieser Tag ist sowohl für unsere Bewohner*innen, als auch für unsere Mitarbeiter*innen immer eine fröhliche Abwechslung. Im Laufe des Jahres wurden aber auch weitere Aktivitäten unternommen, um eine abwechslungsreiche Zeit zu gestalten. Eine Tagestour zum Panzermuseum nach Munster in der Lüneburger Heide bot eine interessante Gelegenheit in eine andere Welt abzutauchen. Eine Tour durch die schöne, traditionsreiche Altstadt Goslars war ein abwechslungsreicher Tag mit vielen Eindrücken. Auch der Wildpark in Müden stand auf der Liste. Neben dem Bestaunen von verschiedenen Tierarten gab es die Möglichkeit die Tiere zu streicheln und sogar füttern. Dies sind nur einige von den vielen Ausflügen, die wir mit unseren Bewohner*innen unternommen haben. 

Wir hoffen auf ein schönes, mit Ausflügen und besonderen Momenten gefülltes Jahr 2025!

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Weihnachten I Tannenbaum

Weihnachten – alle Jahre wieder

Alle Jahre wieder kehren bei uns wichtige Weihnachtstraditionen ein. Diese sorgen für ein ganz besonderes Weihnachtsfest. Weihnachten ist eines der schönsten und bedeutungsvollsten Feste des Jahres. Es ist eine Zeit, in der die Tage zwar dunkel und kurz sind, aber die Herzen durch die Wärme von Traditionen, Gemeinschaft und Besinnung erhellt werden. Die Weihnachtszeit wird bei uns immer durch das Aufhängen des großen Adventskranzes im Foyer eingeläutet. Vier große roten Kerzen werden nun jeden Adventssonntag angezündet und sorgen für eine weihnachtliche Atmosphäre. Neben dem Kranz wird auch das restliche Haus festlich geschmückt. Lichterketten sorgen für eine gemütliche Stimmung. Tannenzweige, Kugeln, Tannenzapfen und Sterne runden das ganze festlich ab. Wo man nur hinschaut, weihnachtet es.

In der Vorweihnachtszeit laden wir Betreuer*innen und Angehörige zu einem gemütlichen Adventskaffeetrinken bei uns ein. Auf diese Weise kommen nochmal alle in der schönsten Zeit des Jahres zusammen und können sich gemeinsam auf die bevorstehenden Weihnachtstage einstimmen.

Weihnachtsessen

Das Weihnachtsfest wird für unsere Bewohner*innen zu einem ganz besonderen Tag gemacht. Kurz vor Weihnachten gibt es ein leckeres Festmahl für unsere Bewohner*innen. In unserer Küche wird ein 3-Gänge-Menü gezaubert. Dieses Jahr wird das Essen mit einer Hochzeitssuppe eingeläutet. Danach folgt Hirschkeule oder Lachs mit Kroketten, Knödeln, Brokkoli und Rotkohl. Weihnachtliche Dessertvariationen runden das Festmahl ab. Aber bei dem leckeren Essen bleibt es nicht. Es gibt eine weitere Besonderheit. Unsere Mitarbeiter*innen servieren das Menü und kümmern sich um das Wohl unserer Bewohnenden.

Montagsmaler und Geschenke

Nicht nur der Dezember birgt einige Traditionen. Auch das Weihnachtsfest, am 24. Dezember, ist ein traditionsreicher Tag. Im Vordergrund steht ein familiäres Zusammensein. Bei uns wird Weihnachten im großen Kreise gefeiert und eine Sache darf nie fehlen. Das Spiel die Montagsmaler gehört zum jährlichen Ritual. Angelehnt an die Fernsehshow aus den siebziger Jahren müssen schnell gezeichnete Begriffe erraten werden. Dieses Spiel bietet nicht nur Spaß, sondern weckt in dem ein oder anderen Bewohner*in auch den Ehrgeiz. Unter dem Weihnachtsbaum liegen auch einige Geschenke, denn jede*r Bewohner*in bekommt von uns ein Weihnachtsgeschenk. Diese können sie sich selbst aussuchen bis zu einem bestimmten Wert. So hat an Weihnachten jeder etwas zum Auspacken und freuen.

Durch diese Traditionen versuchen wir bei uns ein gemütliches Fest zu veranstalten, um ein Zuhause für alle zu schaffen.

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Stern Fenster Deko Lichterkette Tanne Kugeln Laterne

Traditionen: Advents- und Jubiläumskaffeetrinken

Wir sind ein Ort des Lebens, Wohnens und Unterstützens. Dieser zeichnet sich nicht nur durch die fürsorgliche Atmosphäre, sondern auch durch einige Traditionen für Bewohner*innen und Mitarbeitende aus. Die Traditionen sind wertvolle Momente, die den Zusammenhalt und die gesamte Gemeinschaft stärken. Zwei besonders geschätzte Traditionen sind das jährliche Adventskaffeetrinken in der Vorweihnachtszeit und das quartalsweise stattfindende Jubiläumskaffeetrinken.

Adventskaffeetrinken: Ein Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit

Das Adventskaffeetrinken bietet eine wunderbare Gelegenheit, die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Jährlich in der Vorweihnachtszeit laden wir die Betreuer*innen und Angehörige ein, um mit uns einen schönen weihnachtlichen Nachmittag zu verbringen. Dieses Jahr, am 06. Dezember 2024, kamen Bewohner*innen, Betreuer*innen und Mitarbeiter*innen zusammen, um sich bei Kerzenschein und leckerem Apfelstrudel auf die Festtage einzustimmen. Um weihnachtliche Stimmung zu verbreiten, wurde der Saal weihnachtlich geschmückt. Tannenzweige und Kerzen in der Fensterbank, selbstgemachte Sterne hängen in den Fenstern und Lichterketten sorgen für eine warme Atmosphäre.

Aber das Adventskaffeetrinken bietet noch mehr. Die Bewohner*innen sind das ganze Jahr über fleißig in der Ergotherapie. Die selbstgemachten Werke können beim Adventskaffeetrinken erworben werden. Das Angebot ist facettenreich. Von Holzgegenständen aus der eigenen Holzwerkstatt über selbstgewebte Schals und Tücher bis hin zu Kleinigkeiten, wie Kräuterschilder oder Seife, ist für alle was dabei. So kann schon das ein oder andere besondere Weihnachtsgeschenk erworben werden.

Jubiläumskaffeetrinken

Neben dem Adventskaffeetrinken gibt es noch eine andere Tradition bei uns. Jedes Quartal kommen unsere Mitarbeiter*innen zusammen um die Geburtstagskinder und Jubilare zu feiern. Bei frischgebrühtem Kaffee, leckerem Kuchen und einer herzlichen Atmosphäre wird sich ausgetauscht und einfach mal der Arbeitsalltag für eine kurze Zeit vergessen.

Mit dieser und vielen anderen Traditionen beweisen wir, dass es die kleinen Momente der Achtsamkeit und des Miteinanders sind, die einen Ort wirklich zu einem Zuhause und einem schönen Arbeitsplatz machen.

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Rodenberg Haus Deisterblick Gerontopsychatrisch

Unsere verschiedenen Einrichtungen!

Die Einrichtungen für psychisch Genesende besteht aus mehreren Betreuungsformen. Wir sind in mehrere Häuser unterteilt, aber dahinter steckt noch mehr. Die Häuser befinden sich alle in der Wedemark. Das Haus Mohmühle ist unsere größte Wohnmöglichkeit. Zwischen Gailhof und Fuhrberg haben bis zu 62 Bewohner*innen Platz. Die Mohmühle liegt mitten in der Natur, was die Haltung von Pferden oder dem Angebot einer Hofgruppe zugutekommt. Auf dem großen Gelände befinden sich einzelne Häuser mit Wohngemeinschaften, aber auch zweier Wohngruppen sind bei uns zu finden. So findet jeder den für sich passenden Platz, um sich ein neues Zuhause zu schaffen. Direkt in Mellendorf befindet sich unser Haus Schwanenwik. Dort können bis zu 43 Bewohner*innen leben. Der zentrale in der Stadt eignet sich super zum Einkaufen oder für einen Ausflug nach Hannover. Den nächsten Schritt in ein eigenständiges Leben bieten wir ebenfalls in Form von Außenwohngruppen an. Wir haben drei Außenwohngruppen direkt in Mellendorf, den Ginsterweg, den Kirchweg und den Schlehenweg. Dort wohnen unsere Klient*innen eigenständig in Wohngemeinschaften und sind für vieles selbstzuständig. Jedoch besteht weiterhin die Möglichkeit an den Therapieangeboten in unseren anderen beiden Häuser teilzunehmen. Des Weiteren bieten wir auch ambulante Betreuung an. Dies bedeutet unsere Klient*innen wohnen in ihren eigenen Wohnungen und werden von uns in der Bewältigung ihres Alltages unterstützt.

Neben dem Mittelpunkt in der Wedemark gehören auch zwei anderen Einrichtungen dazu. In Rodenberg befindet sich das Haus Deisterblick, eine gerontopsychiatrische Pflegeeinrichtung mit einer Kapazität von 40 Betten. Dort betreuen wir Klient*innen mit den Pflegegerade 2 bis 5.

Östlich von Hannover, in Peine, hat Horizont Betreutes Wohnen seinen Hauptsitz. Dort kümmert sich ein Team um die Betreuung von ambulanten Klient*innen. Diese können entweder in unseren Wohnungen wohnen oder in ihren eigenen Wohnungen bleiben und erhalten dabei in alltäglichen Aufgaben Unterstützung. Die Unterstützung ist breitgefächert, wie zum Beispiel Einkaufsbegleitung, Begleitung zu Arztbesuchen oder ein Gesprächspartner sein. Das Angebot von diversen Gruppen, wie Koch- und Backgruppen zeichnet uns besonders aus.

Wir umfassen verschiedene Einrichtungen mit unterschiedlichen Konzepten und decken so einen breiten Bedarf ab und können unseren Klient*innen das bestmögliche bieten.

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Küche Ausbildung Beikoch

Die Mohmühle als Ausbildungsstätte

In den Einrichtungen für psychisch Genesende gibt es die Möglichkeit einen eigenen Berufsweg einzuschlagen. Wir bieten die Möglichkeit an eine Ausbildung in unserem Haus zu absolvieren. Diese können unsere Bewohner*innen absolvieren oder jeder, der interessiert ist.  Aktuell haben wir zwei Auszubildende im Haus. Beide unterstützen unser Küchenteam durch die Ausbildung zum Beikoch. Ein Auszubildender hat uns von seinem Alltag und Aufgaben erzählt, um einen Einblick und eine Idee von seinem Ausbildungsweg zu bekommen.

Seitdem 01.07.2024 ist er in unserem Haus Mohmühle in der Küche und wird als Beikoch angelernt. Die Tätigkeiten sind vielseitig. Morgens startet der Tag mit Unterstützung bei der Frühstücksausgabe. Danach beginnt direkt das Zubereiten des Mittagessens. Vom Schneiden und Zubereiten von Sättigungsbeilagen, wie Kartoffeln und Nudeln, bis zum Kochen von Suppen oder Anbraten von Fleisch ist alles dabei. Aber dabei bleibt es nicht, das fertige Essen wird ebenfalls vom Auszubildenden verpackt und aufgeteilt für die Wohngemeinschaften. Denn manche unserer Bewohner*innen essen nicht im Speisesaal, sondern in ihren Wohnungen. Wenn Not am Mann ist, ist auch manchmal die Essensausgabe im Speisesaal auf dem Arbeitsplan. Normalerweise ist der Arbeitsalltag dann geschafft, doch ein paarmal im Monat steht noch Abendbrotdienst in der Mohmühle oder im Haus Schwanenwik an. Neben der Praxiszeit im Hause steht auch im ersten Lehrjahr zweimal die Woche Berufsschule in Hannover an, wo nicht nur Theorie und Praxis gelehrt wird. Auch Fächer wie Deutsch, Englisch und Werte und Normen stehen auf dem Stundenplan. Im Fazit ist die Ausbildung eine gute Kombination aus Lehre und praktischer Umsetzung. Die Idee mit der Ausbildung kam von ihm selbst. In Coronazeiten hat er bereits in der Küche ausgeholfen und entdeckte dort seine Leidenschaft fürs Kochen. Nachdem er erfahren hat, dass wir solche Möglichkeiten anbieten, hat er sich sofort umgehört und sein Ziel in Angriff genommen. Das Wichtigste ist der Spaß und das Miteinander in der Küche, sagte er. Dafür stehe ich auch gerne jeden Tag früh auf, sagte er. Sein Ziel ist es später mal als Koch zu arbeiten, um seine Leidenschaft zum Beruf zu machen.

Diese Option zur Ausbildungsabschließung hat für alle Parteien Vorteile. Die Bewohner*innen haben auf diesem Wege die Chance eine abgeschlossene Berufsausbildung zu erlangen, um ihnen zum einen den Einstieg in ein selbstständiges Leben erleichtern soll. Wir haben die Möglichkeit neue Mitarbeiter zu gewinnen und diese auszubilden. Wir freuen uns allen, die Interesse an einer Ausbildung haben, diese Möglichkeit anbieten zu können.

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Celle Moorerlebnisbispfad

Ein bunter Sommer voller Ausflüge

Der Sommer 2024 wurde gut genutzt für Ausflüge von den Bewohner*innen des Haus Schwanenwik. Die Aktivitäten waren vielfältig, von Tagesausflügen bis hin zu regionalen Zielen waren viele schöne Orte dabei. Um einen kleinen Überblick zu gewähren, wurde ein kleiner Rückblick mit den schönsten Ausflügen zusammengestellt. Die Ausflüge wurden von einer Mitarbeiterin geplant und betreut.

Eines der weiterentfernteren Ziele war das Maschseefest in Hannover. Jährlich findet im August rund um den Maschsee das sogenannte Fest statt, wo an einer bunten Promenade verschiedene Essensstände versammelt sind. Auch die Bewohner*innen kamen in den Genuss und sind zusammen mit einer Mitarbeiterin zum Maschseefest gefahren, um sich das Ganze mal persönlich anzuschauen. Zudem fuhr eine Gruppe von Bewohner*innen im Sommer in die rund 30km entfernte Stadt Celle, um eine kleine Stadtführung zu machen. Neben einer Erkundungstour der schönen Fachwerkhäuser in der Celler Altstadt durfte natürlich auch ein Eis zur Stärkung nicht fehlen. Auch ein Ausflug in die Herrenhäuser Gärten, einer der bedeutendsten Barockgärten Europas, stand auf der Liste. Dort bekamen die Bewohner das Vergnügen einen traumhaften Garten voller Blumen und Pflanzen zu begutachten, da macht das Beine vertreten gleich viel mehr Spaß. Sportliche Tätigkeiten kamen jedoch auch nicht zu kurz. Ein Ausflug zum Minigolf am Silbersee in Langenhagen war für alle ein tolles Erlebnis und sogar der Kampfeist zu Gewinnen kam bei den Bewohner*innen durch. Ein weiteres Ziel war der Moorerlebnispfad. Dieser Pfad führt durch das Ottenhagener Moor, welches den Bewohner einen Einblick in die schöne Natur der Wedemark gewährt hat. Sie hatten die Auswahl entweder den kleinen (1km) oder den großen Rundweg (2km) zu nutzen, um an Infotafeln und Erlebnisstationen einen Halt zu machen und sich zu informieren. Ebenfalls wurde dem Trimm-Dich-Pfad im Forst Rundshorn ein Besuch abgestattet. Dort hatten die Bewohner*innen die Möglichkeit an 19 verschiedenen Stationen auf einem rund 3km langen Weg ihre sportliche Fitness auf den Prüfstand zu stellen. Bei diesem Ausflug kamen auch die Pilzfreunde in den Genuss, denn das Forst Rundshorn eignet sich hervorragend zum Pilzesammeln. Aber auch Obst haben die Bewohner fleißig gepflückt. In Brelingen sind sie zu einer Heidelbeerplantage gefahren, um sich mit selbstgepflückten Heidelbeeren den Sommer zu versüßen. Aber Brelingen hat auch andere Ausflugsziele zu bieten. Der Brelinger Berg und der Kiesteich standen ebenfalls auf der Besuchsliste von den Bewohner*innen. Neben der Erkundung des Gebietes, wurden auch fleißig Holunderblüten gesammelt. Im Anschluss entstand daraus ein selbstgemachter Holunderblütensirup. Insgesamt war es ein schöner, sonniger und voller Ausflüge gepackter Sommer. Auf viele weitere so großartige Sommer und einige Aktivitäten!

Foto 1: Herrenhäuser Gärten; Foto 2: Brelinger Kiesteich; Foto 3: Moorerlebnispfad in Reese; Foto 4: Trimm-Dich-Pfad im Forst Rundshorn; Foto 5+6: Heidelbeeren pflücken in Brelingen; Foto 7+8: Besuch auf dem Erdbeerfeld; Foto 9: Celle

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Gewaltschutzkonzept

Einführung von einem Gewaltschutzkonzept

Ein sicherer, respektvoller Umgang miteinander ist in allen Lebenslagen von essenzieller Bedeutung. Im Zuge des Teilhabestärkungsgesetz wurde ein neuer Paragraph beschlossen. Dieser verpflichtet alle Leistungserbringer zum Erstellen eines geeigneten Gewaltschutzkonzept für ihre Einrichtungen. Ein Gewaltschutzkonzept beschreibt Anforderungen und Methoden, um den Schutz von Betreuten und Mitarbeitenden vor Gewalt und übergriffigem Verhalten zu gewährleisten. Zudem bieten Handlungsleitfäden Sicherheit, um auf gewaltbezogene Vorkommnisse angemessen zu reagieren.

Um auch in unseren Einrichtungen individuell mit dem Thema vertraut zu werden und ein Konzept zu entwickeln, wurden zwei Workshops in den Einrichtungen für psychisch Genesende angeboten, an denen Mitarbeiter*innen aus allen Bereichen teilgenommen haben. Die Workshops wurden von der psychologischen Leitung geleitet. Die Mobbingbeauftragte der Einrichtungen klärte zudem in einem Exkurs über das Thema Mobbing auf.

Die Workshops dienten zum Näherbringen und Sensibilisieren des Themas, sowie zur Analyse der aktuellen Situation in den Einrichtungen. Eine Einführung in die verschiedenen Arten und Ursachen von Gewalt sorgten für einen ersten Einblick in die Thematik, denn Gewalt kann viele Dimensionen haben. Die Durchführung einer Potenzial- und Risikoanalyse von den Mitarbeiter*innen sorgte für eine detaillierte Aufschlüsselung des aktuellen Stands. Dort wurde in verschiedenen Phasen mithilfe von Einzel- und Gruppenarbeit analysiert in welchen Bereichen Gewaltpotenzial besteht. Mithilfe einer Ergebnismatrix wurde festgelegt, wie wahrscheinlich die Situationen sind und wie hoch das potentielle Schadensausmaß wäre. Um solchen Situationen vorzubeugen, wurden bereits bestehende präventive Schutzmaßnahmen vorgestellt und hervorgehoben und weitere entwickelt. Das Erstellen eines Leitfadens bei Auftreten oder vermuteter Gewalthandlungen sorgt für ein genaues Handeln im Fall der Fälle.

Zudem umfasst eine Selbstverpflichtungserklärung alle relevanten Maßnahmen, die jeder Mitarbeitende treffen und bei sich immer wieder überprüfen sollte.

Das Fazit der Workshops: Die Einrichtungen verfolgen bereits ein gutes Gewaltschutzkonzept mit zahlreichen präventiven Maßnahmen, wie u.a. Supervisionen, Teammeetings oder das Bestehen eines Leitbildes. Eine Weiterentwicklung des Konzepts, die Arbeit mit offenen Augen und das Nutzen der vorbeugenden Strukturen bilden den Fahrplan für die Zukunft.

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